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JIM-Studie 2009 – So nutzen Jugendliche Medien

Die JIM(Jugend, Information, (Multi)-Media)-Studie ist eine der bekanntesten regelmäßigen Studien zur Mediennutzung innerhalb Deutschlands. Sie betrachtet jährlich den Medienumgang von Jugendlichen im Alter von zwölf bis neunzehn. Die Resultate der Befragung sind dabei immer aufs Neue überraschend und prägen die Sicht deutscher Wissenschaftler auf die kindliche Mediennutzung. MediaCampus hat sich mit den Ergebnissen auseinandergesetzt.

Einige Ergebnisse

Unter anderem zeigt die Studie, dass den zwölf bis neunzehn-Jährigen heute ein großes Medienangebot zur Verfügung steht. In jedem Haushalt mit Jugendlichen gibt es Handy, Fernseher und PC, fast alle haben Internet. Aber auch Gedrucktes wird von knapp der Hälfte der Jugendlichen genutzt. Neben diesem großen Medienangebot spielen auch Freizeitbeschäftigungen ohne Medien nach wie vor eine Rolle, vor allem das Treffen mit Freunden und Sport.

Weitere Ergebnisse von JIM belegen ein breites Themeninteresse der Jugendlichen, die meisten wollen über das aktuelle Zeitgeschehen informiert sein. Dabei zeigt sich, dass sich Jugendliche nicht nur im Internet informieren, sondern je nach dem auch andere Medien bei der Informationssuche eine Rolle spielen. Geht es um die Wichtigkeit von Medien im Alltag, stehen Musikhören und das Internet an vorderster Stelle. Danach folgen Handy und Fernsehen.

Zudem  offenbart die Studie, dass Jugendliche täglich etwa zwei Stunden und 15 Minuten, also eine Viertelstunde mehr als im Vorjahr im Internet verbringen.  Wie gehabt nutzen Jugendliche das Internet in erster Linie zur Kommunikation, beispielsweise über Social Networks oder Instant Messaging und auch zur Unterhaltung durch  Musik und Computerspiele. Schule und Ausbildung dagegen spielen kaum eine Rolle, wenn Jugendliche am PC sitzen.

Was sagt man dazu?

Das Verhalten von Jugendlichen bei der Nutzung von Medien hat sich von 2008 auf 2009 kaum verändert.  Jugendliche nutzen elektronische Medien gern und häufig. Besonders anschaulich zeigt sich das in öffentlichen Verkehrsmitteln: Während manche (wie ich zum Beispiel) es sich mit einem Buch bequem machen, sieht man vor allem Jüngere mit iPod, Smartphone oder Handhelds in Bussen und Bahnen. Bestätigt die JIM-Studie nur dieses Klischee oder kann man aus ihren Ergebnissen etwas lesen, das noch nicht allgemeiner Konsens ist? Etwas überraschend erscheint, dass neben Selbstdarstellungen in Social Networks andere Formen von „user-generated-content“ , zum Beispiel Blogs, kaum genutzt oder gepflegt werden.

Die JIM-Studie ist eine jährliche Basisstudie, die aufgrund ihrer Regelmäßigkeit Tendenzen und Trends in der Mediennutzung Jugendlicher erfasst und dokumentiert.

Mehr Infos zur JIM-Studie 2009 erhaltet ihr unter http://www.mpfs.de/index.php?id=11

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