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Diskussionsforum zum Thema Medienrecht in der Praxis

Mittwoch, 20. Januar 2010, 19 Uhr, Sr HU 210

Foto cc by-nc-sa Christian Leschke

Foto cc by-nc-sa Christian Leschke

Durch die mittlerweile alltäglich Nutzung und sozialen Medien im Internet ist die Frage „Wer hat Recht?“ immer häufiger präsent. Im Social-Web-Zeitalter sind Konsumenten oftmals auch Produzenten von Content und hinterlassen daher virtuelle Spuren auf der Datenautobahn. Sorglosigkeit führte in Vergangenheit – auch an der TU Ilmenau – schon häufig zu unerwünschter Post vom Abmahn-Anwalt.

Aber nicht nur das Verhindern von Rechtsverletzung Anderer ist Teil des Medienrechts. Auch die Gewahrung der eigenen Rechte ist wichtig. Denn ist sich jeder Content-Produzent darüber bewusst, welche Reichweite seine Informationen haben?

Internetnutzer benötigen heute juristische Grundkenntnisse um bei der Distribution von Content keinen folgenschweren Fehltritt zu machen. Alltagsfragen für das rechtskonforme Verhalten in den digitalen Medien werden am Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 19 Uhr beim ersten MediaCampus Diskussionsforum im Mittelpunkt stehen. Wir freuen uns auf die fachliche Begleitung von Herrn Ass. iur. Albrecht Rösler (Fachgebiet öffentliches Recht) und werden hier aktuelle Probleme und praxisnahe Fragen diskutieren.

Ort des Geschehens ist der Seminarraum 210 im Humboldt-Gebäude der TU Ilmenau (Sr Hu 210).

Wir bitten alles Interessierte ausdrücklich darum, mögliche Fragen oder Themenvorschläge in Form eines kurzen Kommentars zu diesem Artikel im Vorwege einzureichen. Wir geben so Herrn Rösler die Gelegenheit, sich auf die Diskussion vorzubereiten.

Wir von MediaCampus werden als Moderatoren vor Ort sein und freuen uns auf eine spannende Diskussion.


5 Antworten

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  1. Christoph Stark says

    Gibt es von dieser Veranstaltung einen Live-Stream – wäre sensationell!

  2. Hannes says

    Ich würde gerne das Thema Live-Streams besprechen. Als Beispiel dient dieses Forum – darf man einfach einen Livestream verfügbar machen, darüber informieren, dass live ins Internet gestreamt wird ohne dass explizite Einwilligung der Beteiligten vorliegt?

  3. mediacampus says

    Hier kommen noch zwei Fragen, die ich weiterleite:

    1. E-Portfolios, Blogs und andere Social Media sind mittlerweile so relevant, dass die Kompetenz zum Umgang mit diesen Anwendungen einfach zum Grundbestandteil der Medienausbildung gehört. Deshalb ist die aktuelle Diskussion, ob man Studenten zum Bloggen verpflichten kann? Dabei spielen Fragen des öffentlichen/geschlossenen Bloggens, Impressumspflicht, Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung usw. eine entscheidende Rolle.
    2. Inwiefern muss man im Sinne des Urheberrechts aufpassen, was man für fremde Inhalte im Netz, insbesondere in Blogs etc. verbreitet? Sollte es eine erweiterte gesetzliche Sonderregelung für den Umgang im öffentlichen Wissenschaftsraum geben (Nutzung von Content für Seminare, im Unterricht etc.)? Wir hatten dazu ja auch schon mit einem Abmahnungs-Fall zu kämpfen.
  4. Hannes says

    Wie sichere ich mich ab, dass die Urheber die Lizenzen zur Verwendung von ihren Inhalten nach meiner Verwendung nicht ändern?
    Beispiel: Urheber setzt ein Foto unter Creative Commons BY-SA und ich verwende das Foto auf meiner Website. Plötzlich ändert der Urheber die Lizenz auf “Alle Rechte vorbehalten” – wie reagiere ich?

  5. Ruben says

    Die Rechte der Content-Industrie höher als die Persönlichkeitesrechte und Informationsfreiheit einzustufen ist aktuell ja sehr angesagt, siehe Three Strikes / HADOPI in Frankreich. Sollte man nicht einen ganz neuen Weg beschreiten? Denkbar wäre ja z.B. eine Kulturflatrate. Gibt es da aktuell auch unter Wissenschaftlern diskutierte Ansätze?



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