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Same question as every year – Der Begleiter für den Weihnachtseinkauf

Bild_Vereinsabend

Foto: Felix Dürrwald

Wenn ich meine Eltern frage, was sie sich denn an Weihnachten wünschen, dann erhalte ich Antworten wie: “Dass die Familie zusammen ist” oder auch mal “etwas Selbstgemachtes” oder der Klassiker “Nichts”. An solchen Wünschen ist ja an sich nichts auszusetzten, doch mit dem eigenen Gewissen könnte ich es nicht vereinbaren, an Heiligabend mit “Nichts” aufzutauchen, vor allem, wenn man selbst beschenkt wird.

Etwas Selbstgemachtes ist auch nicht jedermanns Sache. Dem Einen mangelt es an handwerklichem Geschick, andere erledigen die Weihnachtsbesorgungen vorzugsweise am 23. Dezember oder später. Dann ist zum liebevollen Selbermachen natürlich die Zeit abgelaufen.

Für die Planer und Listenschreiber unter uns, die möglichst Ende November schon alle Gaben beisammen haben wollen, üben mit Mühe und Sorgfalt hergestellte Eigenproduktionen allerdings größeren Reiz aus: Sie kosten meist wenig, implizieren dennoch einen gewissen Arbeitsaufwand und kommen – nett verpackt – meist gut an. Die Auswahl an Ideen ist groß, Internet sei Dank. Dort gibt es Rezepte für Marmelade, Weihnachtshonig und Pralinen, Bastelanleitungen für Lampen, Vogelhäuschen oder auch Mobiles. Am Ende stellt sich nur die Frage: Gefällt meinen Eltern das? Da habe ich es mit meinen Eltern sehr einfach: Sie lächeln über jeden Fehler hinweg und freuen sich, wenn ich überhaupt an sie gedacht habe.

Wer allerdings nicht solches Glück hat wie ich, sollte es einmal mit einem Fotobuch versuchen. Dabei muss man kein handwerkliches Können einbringen, es ist einfach auf diversen Seiten im geliebten Internet zu gestalten und zu bestellen und eine persönliche Note hat es dennoch. Der Nachteil bei alledem ist, dass man Fotobücher mindestens zwei Wochen vor Weihnachten ordern sollte, damit sie rechtzeitig zur Bescherung unterm Baum liegen.

Für wen das alles nicht das Richtige ist, wer – warum auch immer- seine Geschenke erst kurz vor knapp besorgt, der greift eben zum Altbewährten: Buch, CD, DVD oder Gutschein. Wenn man dabei noch etwas Menschenkenntnis und Aufmerksamkeit beweist, kann man auch auf diesem Weg eine Punktlandung fertig bringen.


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